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Frieden

Ein Wunschtraum.
240 x 320 p. 11 sec.
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Future 1

Flug ins Jahr 2182.
240 x 320 p. 12 sec.
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Mein Kosmos und Märchen

Die Werkstatt eines Entdeckers
Computer, 640 x 480 p. 1984 Hannover D.

Computer-Werke

Hergestellt 1988.

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Über den Computer

Mit dem Computer kam ich in Kontakt, als mit dem Commodore Pro 6 der erste Sequenzer auf den deutschen Markt kam. Seit diesem Tag ist der Computer ein fester Bestandteil meines Lebens. Ich benutze den Computer für Musik, Bildgestaltung, Schreiben, Clipart, Interaktion, Spielproduktion, Programmherstellung, Internet usw.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als der erste Computer am Arbeitsplatz erschien. Die Menschen waren davon nicht begeistert. Sie hatten Angst um ihre Arbeitsplätze, und das mit Recht. Der Computer hat viele Menschen ersetzt und damit überflüssig gemacht bzw. sie gezwungen, eine andere Tätigkeit zu übernehmen.

Das andere, was ich bemerkt hatte, war, dass die meisten Menschen mit dem Computer nicht viel anfangen konnten, auch im professionellen Bereich. Zuerst war nur das Schreiben am Computer verbreitet. Ich hatte damals große Schwierigkeiten, mehr als nur die Funktion des Schreibens aus dem Computer heraus zu holen. Mit Mühe besorgte ich mir die Programme, die so selten waren, für Bildgestaltung und Bearbeitung, Vertonung und Filmproduktion usw., um auch in diesen Bereichen etwas machen zu können. Heutzutage kann man sich verschiedenste Programme in Kaufhäusern, ja sogar im Supermarkt besorgen.

Auf dieser Entwicklungsstufe der Evolution mit dem Computer lässt sich bereits deutlich erkennen, wie der Mensch langsam aber sicher immer mehr ersetzt wird.

Eines bedauere ich bei dem Thema Computer, nämlich dass es verschiedene Plattformen und Systeme gibt, ebenso wie häufige Veränderungen sowohl der Hard- als auch der Software. Ich erlebte schon mehrfach, dass kurzlebige Technik von bestimmten Herstellern veraltete und nicht mehr zu gebrauchen war, ebenso wie die mühsame Aktualisierung, bei der immer die Gefahr besteht, dass Daten verloren gehen können. Eine Fortsetzung von alten Werken sowie Liedern mit Musiksequenzern ist mühsam bis unmöglich.

Für Museen kann nur ein Projekt mit komplettem System in Frage kommen in der Hoffnung, dass alles funktionstüchtig bleibt, denn es würde in Zukunft immer schwieriger bis unmöglich werden, dies zu reparieren, wie bei einer Gemälderestauration.

Ich erhoffe mir jetzt wieder, wie schon oft, dass diese Technik bald eine Einheit findet und eine kontinuierliche, kompakte, ein-Weg-orientierte Weiterentwicklung entsteht, mit der Möglichkeit, funktionsuntüchtige oder verloren gegangene Teile zu ersetzen. Nicht, dass es heißt: „Das gibt es nicht mehr."

Toni All