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Raum und Materie

Mit erstem Vorgang und weiteren Geschehnissen

Manuskript. 19.01.2007.

Themen:
1. Vorwort 2. Unbekannt 3. Anfang 4. Daten 5. Mensch 6. Sprache 7. Religion
8. Moral und Ethik 9. Kunst 10. Evolution 11. Zustände 12. Auf und Abs 13. Gifte 14. Menschenrechte
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9. Kunst - der Inhalt dieser Seite:

Was ist Kunst
Das Leben eines Künstlers
Kommerzielle Kunst

Unkommerzielle Kunst
Kunst und Religion
Kunst und Künstler

Und noch etwas

Was ist Kunst


Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit,
die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist.

Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt,
die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind.

Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses.

Kunst ist die am wenigsten kodifizierte menschliche Bestrebung und die am meisten missverstandene. „Was ist Kunst?" ist eine der am wenigsten beantworteten menschlichen Fragen.

Die Kunst strotzt von Autoritäten. Sie wurde ausgewählt, weil „der Bereich, der die meisten Autoritäten aufweist, das wenigste kodifizierte Wissen enthält."

Grundlegende Definition - Kunst ist ein Wort, das die Qualität von Kommunikation zusammenfasst.

Sie unterliegt deshalb den Gesetzen der Kommunikation.

Eine Kultur ist nur so groß wie ihre Träume, und ihre Träume werden von Künstler geträumt.

Ich unterscheide, aus der grundlegenden Definition von Kunst, zwei allgemein gängige Arten von Kunst. Eine davon ist die, die Kommunikation mit einem Publikum erreicht (kommerzielle Kunst). Die andere ist die, die keine oder wenig Kommunikation mit einem Publikum erreicht (nicht kommerzielle, wegweisende Kunst). Dann gibt es noch eine dritte Art von Kunst, die jedoch uninteressant ist, weil sie keine Kommunikation und keinen Weg aufweist. (t.a.10.6)


Das Leben eines Künstlers


Ein Künstler verbringt den ersten Teil seines Lebens normalerweise ausschließlich damit, seine Kunstform zu entwickeln. Üben, anwenden, in neue Gebiete vordringen, ein ständiges Lernen mit allen zur Verfügung stehenden Methoden und Mitteln. Für diese hingebungsvolle Arbeit gibt es keinen Lohn. Man investiert damit in die Träume der Zukunft.

Erfolgreiche Künstler haben ein Durchhaltevermögen, mit dem sie sich über Rückschläge, Niederlagen und finanzielle Notlagen hinwegsetzen. Sie gehen einfach weiter auf ihr ursprüngliches kreatives Ziel zu. Sie bleiben der Wirkung, die sie mit ihrer Kunst erzeugen wollen, treu - und halten unter allen Umständen an ihrem Ziel fest.

Ein Künstler muss mit seiner Kunst die Menschen erreichen, ganz egal, wie sehr die Umgebung gegen ihn arbeitet. Er muss lernen, seine Integrität zu wahren, und zur gleichen Zeit genügend Geld verdienen, um die Miete bezahlen zu können - ein nicht immer leichtes Unterfangen.

Jeder erfolgreiche Künstler kann Ihnen erzählen, dass dieser Weg oft beschwerlich ist. Nur wenige ragen aus der Masse heraus und hinterlassen das Erbe eines eindrucksvollen und einzigartig kreativen Werkes, das ihnen zu Recht die Bezeichnung „Genie" einbringt.


Kommerzielle Kunst


Zu viel Originalität drängt das Publikum in ein Nicht-Vertrautsein und somit in Nicht-Übereinstimmung, da Kommunikation Duplikation enthält und „Originalität" der Feind von Duplikation ist.

Das Streben nach Perfektion ist ein falsches Ziel in der Kunst. Man soll in erster Linie bestrebt sein, durch Kunst Kommunikation zu erreichen, und sie daraufhin, soweit es sinnvoll ist, zu perfektionieren. Man versucht, innerhalb des Rahmens anwendbarer Fertigkeit zu kommunizieren. Wenn Perfektion stärker angestrebt wird als das, was durch sie für die Kommunikation erreicht werden kann, wird man nicht kommunizieren.

Perfektion ist definiert als die erreichbare Qualität, die die Übermittlung der Kommunikation immer noch zulässt.

Unkommerzielle Kunst


Unkommerzielle Kunst ist zu viel Originalität, die das Publikum in ein Nicht-Vertrautsein und somit in eine Nicht-Übereinstimmung drängt, egal ob durch die Technik oder die Aussage des Werkes. Doch das geschieht nur zu dem Zeitpunkt, an dem das Werk dem Publikum vorgestellt wird. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn das Werk vom Publikum verstanden wird, ist die Kommunikation hergestellt.

Wenn ein Künstler zu viel Originalität in seine Werke einbringt, verzichtet er auf Übereinstimmung mit dem Publikum und somit auf sein Einkommen. Wenn er sich dies leisten kann, dann soll er es tun, denn das sind die Pioniere unserer Zeit. Ohne sie würde es keine Kunstgeschichte und möglicherweise überhaupt keine Geschichte geben.


Kunst und Religion


Künstler zeigen dass Betrug.

kultur

Kunst und Künstler


Aus meiner
Sicht

kreativ

Und noch etwas


Keine Kommunikation bedeutet keine Kunst. Der grundlegende Fehler ist, wegen fehlender technischer Perfektion nicht zu kommunizieren. Es ist ebenfalls ein Fehler, die technischen Aspekte des Resultats nicht so hoch wie möglich zu puschen.

Man misst den zu erreichenden Grad an Perfektion am Ausmaß der Kommunikation, das erreicht werden wird.

Ein Profi in den Künsten ist jemand,
der bei einer minimalen Einbuße an technischer Qualität Kommunikation mit seiner Kunstform erreicht.
Um überhaupt zu kommunizieren, gibt es immer eine Einbuße an Qualität.

„Kunst um der Kunst willen" ist, nebenbei bemerkt, ein komplettes Paradoxon. „Kunst um der Kommunikation willen" und „angestrebte Perfektion ohne Kommunikation" sind das Plus und das Minus des Ganzen.

Man kann natürlich mit sich selbst kommunizieren, wenn man sowohl Ursache als auch Wirkung sein möchte.

Man studiert Kunst nur, wenn man kommunizieren möchte, und die Suche nach künstlerischer Perfektion ist das Ergebnis von vergangenen Versäumnissen des Kommunizierens.

Die Welt braucht Künstler


Themen:
1. Vorwort 2. Unbekannt 3. Anfang 4. Daten 5. Mensch 6. Sprache 7. Religion
8. Moral und Ethik 9. Kunst 10. Evolution 11. Zustände 12. Auf und Abs 13. Gifte 14. Menschenrechte